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Hof der alten Sorten

Ein Hof.
Eine Haltung.
Eine Zukunft.

Unser Hof ist mehr als ein Ort zum Arbeiten er ist ein lebendiges Archiv, ein Lernort und ein Stück gelebte Kultur. Hier bewahren wir alte Getreide- und Obstsorten und geben ihnen eine Zukunft.
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Alte Sorten bewahren
Vielfalt statt Einheitsbrei
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Nachhaltig wirtschaften
Im Einklang mit der Natur
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Regional verwurzelt
Unsere Heimat - der Haunsberg
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Wissen weitergeben
für kommende Generationen
Bio gut oberwald hdas alexander an der scheune mit apfelbaum
Unser Hof

Hof der alten Sorten

Biogut oberwald Familie Diethard
Am Hof der alten Sorten ist der Name Programm. Auf dem rund 12,5 Hektar großen BIO-Bauernhof ca. 10 km nördlich von Salzburg werden alte Obst- und Getreide-sorten erhalten und vermehrt. Wir funktionieren sozusagen als „lebende Genbank“. Aktuell werden rund 450 alte Obstsorten sowie 8 heimische, vom Aussterben bedrohte Landgetreidesorten, erhalten und vermehrt. 
So sorgen wir dafür, dass diese wieder in Gärten und Streuobstwiesen wachsen können und auch, dass der „alte“ Getreideanbau wieder Zuspruch findet.
Lebendige Vielfalt

Was wir machen

Es ist uns wichtig, dass wir unsere Kunden mit viel Fachwissen und Erfahrung beraten und begleiten können. Egal, ob bei der Anlage einer Obstwiese im Hausgarten, einer Streuobstwiese oder bei der Bepflanzung von Freiflächen eines Firmengrund-stückes. Wir beraten Sie zu den Standort-angepassten Obstsorten, zur Pflanzung sowie zum Sortenkonzept, denn jedes Grundstück weist sein eigenes Mikroklima auf – Boden- und Wind-verhältnisse sind immer zu berücksichtigen.
Getreide

Alte Sorten für starke Böden

Obst

Traditionelle Sorten mit Geschmack

Lebensraum

Vielfalt auf und neben dem Feld.

Bio gut oberwald alexander am apfelbaum

A echte Salzburger 
G’schicht

Altes Saatgut – für die Zukunft
2022 wird die erste Salzburger Bio Obstbaumschule am Hof der alten Sorten gegründet. Die Bio-Obstbaumschule umfasst insgesamt gut 3.000 Obstbäume – mit rund 450 alten Obstsorten. Viele der Sorten sind sowohl auf Hochstamm, Halbstamm sowie als Spindelbäume erhältlich. Wir kümmern uns jedoch nicht nur um den Erhalt dieser wertvollen alten Sorten sondern Vermehren diese auch, um sie den Menschen in Salzburg (sowie dem angrenzenden Oberösterreich und dem angrenzenden Oberbayern) wieder zur Verfügung stellen zu können.
Den Sorten-Schwerpunkt der 160 neuen Hochstammbäume bildet das Buch „Salzburger Obstsorten“ von Josef Purner und Hermann Lerch aus dem Jahr 1937. Die beiden Salzburger Pomologen sind in den 1930er Jahren quer durch Salzburg gereist, um die Obstsorten-Vielfalt ihrer Zeit festzuhalten. Eben jene Obstsorten sollen in der Obstgenbank am Hof der alten Sorten wieder Heimat finden. Die Obstgenbank am Hof der alten Sorten beherbergt viele der regional gängigen Obstsorten, die in den Salzburger Streuobstwiesen anno dazumal zu finden waren. „Salzburger Rosmarin“, „Salzburger Rosenstreifling“, die „Salzburger Birne“ und der „Oberösterreichischer Brünnerling“ sind nur einige Beispiele für die Salzburger Obstsorten-Fülle.
Bio gut obrwald alexander apfelbaum
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Wie es dazu kam

Altbauer Gottfried Weilbuchner hat sich seit den 1970er Jahren für den Erhalt der alten Salzburger Getreidesorten „Haunsberger Hafer“, „Haunsberger Roggen“ und „Haunsberger Weizen“ eingesetzt und diese vom Aussterben bewahrt. Alexander und Christine Diethard übernehmen den Bauernhof im Jahr 2022 von Gottfried Weilbuchner und kümmern sich seitdem um die Erhaltung – allerdings auch um die Vermehrung der Haunsberger Getreidesorten. Zusätzlich werden weitere – vom Aussterben bedrohte Getreidesorten – wie der Binkel (Pfalbauweizen), alte Dinkelsorten oder seit diesem Jahr auch der Berchtesgadener Vogerlweizen am Hof der alten Sorten angebaut um erhalten zu werden.
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